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Online-Shops / Blog

Webshop fürs Ausland: Förderung bis 31.10.2026

Österreichische Onlinehändler können den Digital-Marketing-Scheck noch bis 31. Oktober 2026 beantragen. Was gefördert wird – und was Ihr Shop dafür braucht.

KI-Symbolbild: Laptop mit neutralem Webshop, Versandkartons und Europakarte auf dem Schreibtisch eines Onlinehändlers

Neue Kunden jenseits der Grenze erreichen

Ihr Sortiment funktioniert in Österreich – und soll nun auch Kunden im Ausland überzeugen? Für den ersten digitalen Marktauftritt gibt es einen aktuellen Anlass: go-international beendet die Antragstellung für seine Schecks am 31. Oktober 2026. Dazu gehört der Digital-Marketing-Scheck. Wer ihn prüfen möchte, sollte jetzt mit der zuständigen Wirtschaftskammer sprechen. Ein geplanter Auslandsverkauf braucht allerdings mehr als zusätzliche Besucher: Der Shop muss auch für diese Kunden verständlich sein.

Für welche Händler der Scheck infrage kommt

Die Förderung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit aktiver Kammermitgliedschaft und substanzieller Wertschöpfung in Österreich, die eigene Produkte oder Dienstleistungen exportieren möchten. Im gewählten Zielland dürfen vor dem Antrag höchstens 1.000 Euro für Online-Marketing investiert worden sein. Vorgesehen sind 50 Prozent der förderbaren Nettokosten, regulär maximal 7.500 Euro. Voraussetzungen, mögliche Boni und verfügbare Mittel prüft die Förderstelle; eine Zusage ist damit nicht verbunden.

Werbekosten und Shopumbau getrennt planen

Förderfähig sind unter anderem bezahlte Online-Anzeigen im Zielland. Weitere Online-Marketing-Maßnahmen benötigen einen eindeutigen Bezug zum Zielmarkt und sind laut WKO nur zusammen mit eingereichten Anzeigenkosten förderwürdig. Für die Website kommt die Erstellung von Texten, Grafiken oder Videos unter den jeweiligen Bedingungen infrage. Programmierung, technische Anpassungen und das Einpflegen von Inhalten sind ausgeschlossen. Ein neuer Webshop oder sein technischer Umbau wird über diesen Scheck deshalb nicht pauschal finanziert. Klären Sie den Förderrahmen vor einem Auftrag.

Passt die Zielseite zum neuen Markt?

Wer eine Anzeige anklickt, sollte das beworbene Produkt wiederfinden und wichtige Lieferinformationen schnell verstehen. Unklare Versandgebiete, widersprüchliche Produktangaben oder ein umständlicher Einstieg am Handy können den Weg zum Kauf erschweren. Wir sehen uns mit Ihnen an, welche Produkt- und Kategorieseiten eine Überarbeitung brauchen. Bestehende Shopdienste und Abläufe gehören dabei in die Planung. Ob ein eigener Einstieg für den Zielmarkt sinnvoll ist, ergibt sich aus Ihrem Angebot – zusätzliche Länderfassungen sind kein Selbstzweck.

Mit Ihrer Shopadresse zum passenden nächsten Schritt

Senden Sie uns Ihre Webadresse und nennen Sie den Markt, den Sie erreichen möchten. Gemeinsam grenzen wir ein, welche Inhalte und Seiten überarbeitet werden sollen und welche Anbindungen erhalten bleiben müssen. Umfang, einmalige Kosten und laufende Betreuung werden vor Beauftragung vereinbart. Der erste Website-Check betrachtet die öffentliche Startseite; er ersetzt weder einen vollständigen Shoptest noch die Förderprüfung. Auch ohne Zuschuss lässt sich so entscheiden, welche Modernisierung für Ihren Betrieb sinnvoll ist.

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